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RUHESTÖRUNG

Ein Anfall

Von Eugen Ruge
Mit Oliver Nolte

Ein packender
Schauspielmonolog
über Anderssein,
Toleranz, Intoleranz,
Vorurteile,... sehr aktuell.

"...urkomisch, todernst, anrührend..."
(Stuttgarter Zeitung)

"Große Bühnenkunst" (WKZ)

"Die schauspielerische Leistung,
die Oliver Nolte bei diesem
Monolog bot, war
atemberaubend."
(Südkurier)

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INHALT

„Oder der Hund. Das ist auch so ein Punkt. Thevens Hund!
Kaum hat der Theven das Haus verlassen, da bellt der!
Und hört nicht wieder auf. Und wenn er mal nicht bellt,
dann ist das im Grunde noch schlimmer. Dann sitzt man
nämlich an seinem Schreibtisch und wartet, bis er endlich
einmal wieder anfängt zu bellen.“ aus:
„Ruhestörung“ von Eugen Ruge

Ein Mann hat die Nase voll von Hundegebell, Staubsaugergeräuschen
und Autolärm. Er bekommt einen Anfall. Denn ausgerechnet er -
der lärmgeplagte Zu-Hause-Kopf-Arbeiter und Welt-Beobachter -
bekommt von seinem Vermieter die Kündigung, weil er in seiner
Wohnung herumgeschrien haben soll.

Ausgerechnet er, der sich bislang über nichts aufgeregt hat:
weder über den Bohrmaschinen-Blödmann von nebenan, noch den
Volksmusik-Schreihals von gegenüber. Noch über den Kreissägen-Junkie,
der ständig Holz kleinmacht. „Es gibt im Grunde genommen fast
keinen einzigen Tag innerhalb dieses Viertels, wo nicht auf
ohrenbetäubende Weise gelärmt wird“, lässt Eugen Ruge seinen
Helden sagen, der sich immer mehr hineinsteigert in die Ablehung
einer Welt, die nicht mehr die seine ist. Denn in seinen schönsten
Träumen lauscht dieser Mann längst den Schneeflocken, wenn sie Richtung
Erde schweben.

„Ruhestörung“ von Eugen Ruge ist ein Monolog, ein Ein-Mann-Stück,
ein Schauspiel. Was uns daran besonders gereizt hat: die Vielschichtigkeit
der Person. „Ruhestörung“ beschreibt einen Menschen, der in keine Schublade
passt. Und tut das in einer herrlichen Sprache. Witzig. Komödienhaft.
Und todernst.

Und ab und zu darf sich der Zuschauer dabei ertappen, dass auch er zu
jener Spezies der Ruhestörer gehört.

Zum Autor:
Eugen Ruge wurde 1954 in Sosswa am Ural in Russland geboren.
Der studierte Mathematiker machte sich zunächst einen Namen als
Autor von Hör- und Theaterspielen und Tschechow-Übersetzer.
2011 wurde Eugen Ruge mit dem Deutschen Buchpreis und dem
aspekte-Literaturpreis für seinen ersten Roman
„In Zeiten des abnehmenden Lichts" ausgezeichnet.

Urheberrechtsangaben
Autor: Eugen Ruge
Verlag: Merlin Verlag, Gifkendorf