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FAUST

Goethes Theaterklassiker
bearbeitet für zwei.

Bearbeitung und Regie: Birgit und Oliver Nolte
Mit Brigit und Oliver Nolte

PRESSESTIMMEN

"Teuflisch gut gespielt ... Ein Meisterwerk" (Südkurier)

"Da brennt die Luft!
Birgit und Oliver Nolte inszenieren den
Klassiker als lebenspralles, süffiges Stück,
in dem Gretchen keine einfältige Gretel,
sondern der charakterstarke Gegenentwurf
zum willensschwachen Faust ist...

Und dieser Mephisto hat es in sich.
Die weibliche Seite dieses Teufels, die
Verführung pur, rückt dem wehleidig-langweiligen
Faust dermaßen auf die Pelle, dass er erst
gar nicht fassen kann, wie ihm geschieht."
(Stuttgarter Zeitung)

"Das war fantasievolles Theater vom Feinsten.
... furios. Ein anspruchsvoll kühnes, vergnügliches
Unternehmen... Zuvor hatte das Schauspielerehepaar
Birgit und Oliver Nolte in zwei packenden Theaterstunden
den Klassiker als ein abgründiges Geschlechter-Drama
nicht einfach nur gespielt, sondern lustvoll aufgedreht"
(Waiblinger Kreiszeitung)

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INHALT


»Faust« ist die Dichtung der Superlative: das meistzitierte
und immer noch meistbesuchte Theaterstück in Deutschland
und im Wortsinne (rechnet man die Entstehungsphase beider
Teile zusammen) ein Lebenswerk. Begonnen im Alter von 21
endet Goethes Arbeit daran erst im 82. Lebensjahr –
kurz vor seinem Tod. So lange begleitet den Dichter diese
Figur, die zum Prototyp einer neuen Weltordnung im Zeichen
der Französischen Revolution avanciert.

»Dass ich erkenne, was die Welt / Im Innersten zusammenhält«
– so überschreibt Dr. Faust sein Projekt. Gescheitert in
dem Versuch, sich der Schöpfung in ihrem innersten Kern zu
nähern, unfähig, den Schritt ins Jenseits zu wagen, sich
an eine Wirklichkeit klammernd, die ihm fremd ist, stürzt
er sich gierig auf denjenigen, der ihm die Chance gibt,
seine Lebensentwürfe gründlich zu revidieren: auf Mephisto,
der wiederum im Wettstreit mit dem Herrn um Fausts Seele liegt.
Fausts Hunger auf das »Unbedingte in einer bedingten Welt«
meint Mephisto stillen zu können. Er will damit den Beweis der
Käuflichkeit eines jeden Menschen antreten. Doch es ist Faust,
der die Wette mit dem Teufel initiiert: sein Leben gegen den
»höchsten Augenblick« – weil er festen Glaubens ist, dass auch
ein Teufel diesen Auftrag nicht erfüllen kann.

Mephistos Schwerstarbeit beginnt. Der Magier und Technokrat schleppt
Faust durch’s »wilde Leben«, verjüngt ihn mittels Zauberei,
führt ihm Gretchen zu – und verrechnet sich. Denn für einen
Augenblick wird sein rastloser Klient ernsthaft in eine
Liebesgeschichte verwickelt, die den Teufelsplan gefährdet.
Wer jedoch höher, schneller, weiter will wie Faust, bleibt
nicht hängen in der kleinen Welt, der drängt weiter, koste
es, was es wolle!

Der Tragödie erster Teil eröffnet das Drama des maßlosen
›Ichs‹, das sich an Grenzen, den eigenen und den gesetzten,
wundstößt. Aber zugleich liegt dem Leser/Zuschauer ein Stück
Literatur vor, das auf sehr lebendige, dem Theater gemäße Weise
daherkommt und verschiedene Theaterformen lustvoll zitiert:
Dem Fastnacht- folgt das Mysterienspiel. Und wenn Mephisto Faust
auf »Freiem Feld« ein letztes Mal in die Mangel nimmt, ersteht
das atemlose, schroffe Drama des Sturm und Drang, streitet sich
das Originalgenie mit seinem Antipoden …

Ein spannendes und aktuelles Drama, denn FAUST steht für den
heutigen Menschen: rastlos getrieben auf der Suche nach einem
sinnvollen Dasein. Doch es geht nicht nur um eine gehaltvolle
Aussage. FAUST ist pures Theater - lebendig, poetisch, verspielt.
Ganz im Sinne von Birgit Nolte-Michel und Oliver Nolte, die haben
es sich zum Ziel gemacht haben, den FAUST zu zweit zu spielen.
Und das kann nur eines bedeuten: es wird lebendig, poetisch, verspielt.